aktualisiert am 04.09.2018


Hintergründe

 

Mädchen heute...

sind intelligent, selbstbewusst, sozialkompetent, lernwillig und leistungsorientiert. Das stimmt mit Sicherheit für eine bestimmte Gruppe von Mädchen, ABER nicht für alle: ein Großteil von Mädchen und jungen Frauen kann die Vielfalt unserer gesellschaftlichen Möglichkeiten nur zum Teil oder gar nicht nutzen, da ihnen Zugänge nicht bekannt, verwehrt oder nicht ermöglicht werden. Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich.

 

Einerseits ist die Vielfalt von Lebensperspektiven für Mädchen und junge Frauen sehr groß geworden, andererseits ist traditionelle Erziehung und Lebensgestaltung in allen Lebensbereichen immer noch präsent. In diesem Spannungsfeld zwischen Tradition und Postmoderne, zwischen Familie, Emanzipation, kultureller Zugehörigkeit und Religion wachsen Mädchen auf und sollen Ihren Weg finden und gehen.

 

Lebensweltorientierte Mädchenarbeit...

zielt darauf hin, die vielfältigen Lebenslagen und Bedürfnisse von Mädchen und jungen Frauen wahrzunehmen und anzuerkennen. Wichtig ist es, Mädchen Möglichkeiten zu eröffnen, in denen sie ihre Potentiale und ihre Kompetenzen erfahren können, sowie Unterstützung bei der Entfaltung und Entwicklung ihrer Persönlichkeit finden. Im Mittelpunkt steht eine „Pädagogik der Vielfalt“, die zum Ziel hat, „Räume“ zu eröffnen und zu gestalten und dabei zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern.

 

Mädchen und junge Frauen müssen die Chance haben, sich selbst achten zu lernen, ihre Bedürfnisse formulieren zu können, Grenzen zu ziehen und ihre eigenen Leistungen zu erkennen und wertzuschätzen.

 

Mit ganzheitlichen, bedarfs- und lebensweltorientierten Angeboten werden die Bedürfnisse und Ansprüche von Mädchen wahr und ernst genommen. Die Fachstelle Mädchenarbeit unterstützt durch Qualifizierungsangebote und fachliche Begleitung die MitarbeiterInnen der Mädchenarbeit in ihrer Arbeit.

 

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