aktualisiert am 04.09.2018


Mädchenarbeit

Ein Handbuch für die Praxis
 

Autorin: Regina Hillebrecht

ISBN: 978-3-86740-612-3
Buch Verlag Kempen

Mädchenarbeit
Gerade Mädchen in der Pubertät haben oft Schwierigkeiten, sich in gemischten Gruppen mit Fragen zur eigenen Sexualität, ihrem Körper oder der Entwicklung der eigenen Identität zu beschäftigen und eigene Wünsche und Erfahrungen offen zu formulieren. Welche Möglichkeiten es gibt, die Mädchen in dieser Phase zu unterstützen und zu zeigen, dass es auch Lebensmodelle gibt, die sich von gängigen Geschlechterstereotypen lösen, soll dieser praxiserprobte Band vermitteln. Mit vielfältigen, abwechslungsreichen und ohne viel Aufwand in die Praxis umzusetzenden Übungen und Projekten wird Pädagoginnen in Offenen Einrichtungen und mit Mädchengruppen eine umfangreiche Materialsammlung u. a. mit Projekten zu den Themen Liebe, Freundschaft und Sexualität , Fit und gesund und Foto-Lovestory geboten. Außerdem gibt es viele weitere kreative Ideen und Anleitungen, z. B. zum Herstellen eigener Kosmetik oder der Durchführung einer Stadtteil-Rallye.

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Lehrbuch Gender und Queer

Grundlagen, Methoden und Praxisfelder
 
Autoren: Leah Carola Czollek, Gudrun Perko, Heike Weinbach

ISBN: 978-3-7799-2205-6
Juventa Verlag

Gender und Queer
Der Band rückt eine gender-, queer- und diversitygerechte Soziale Arbeit in den Blick. Er lädt ein, sich kritisch mit gender- und queergerechten Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit auseinanderzusetzen und diese in der Praxis zu erproben.
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Soziale Arbeit und Geschlecht

Theoretische und praktische Orientierungen
 
Autoren Lothar Böhnisch, Heide Funk

ISBN: 978-3-7799-1370-4
Juventa Verlag

Soziale Arbeit und Geschlecht
Dieses Orientierungsbuch geht von der Grundannahme aus, dass sozialpädagogisches Handeln erst dann professionellen Ansprüchen genügt, wenn es geschlechtsreflexiv angelegt ist. Aufbauend auf den grundlegenden Erkenntnissen zur männlichen und weiblichen Sozialisation und Lebensbewältigung werden die Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe, der Männer- und Frauenberatung, der geschlechtsbezogenen Arbeit in sozialen Problemfeldern und der Geschlechterpolitik durchgegangen und für einen praxisbezogenen Diskurs aufbereitet.
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Gender@Wissen

Ein Handbuch der Gender-Theorien
 
Autorinnen: Christina von Braun/Inge Stephan

ISBN 978-3-8252-3926-8
Böhlau Verlag

Gender@Wissen
 

Gender-Theorien im Überblick Geschlechternormen sind von der Antike bis in die Gegenwart jeder Form des Wissens eingelagert. Sie bilden das unbewusste Fundament unserer Kultur und Gesellschaft. Das Handbuch Gender@Wissen hat sich seit seinem ersten Erscheinen 2005 zu einem Standardwerk entwickelt. In thematisch geordneten Beiträgen wird anhand zentraler Wissensfelder wie z.B. Identität, Körper, Zeugung, Sexualität, Gewalt, Natur, Sprache und Gedächtnis deren geschlechtliche Codierung aufgezeigt. In der 3. Auflage kommen mit den Themen Rassismus, Geld und Mythos neue Stichworte hinzu. Die abschließenden Beiträge zu Postmoderne, Queer Studies, Postcolonial Theory, Media Studies und Cultural Studies situieren das komplexe Verhältnis von Geschlecht und Wissen in übergreifenden theoretischen Kontexten und Debatten. Mit der 3. Auflage von »Gender@Wissen« liegt dieses grundlegende Handbuch für all diejenigen, die im Bereich der Gender- und Wissenschaftsforschung arbeiten, nun in aktualisierter Form wieder vor.
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Mädchenarbeit im Genderstream

Frauenoffensive
 
Autorin: Anita Heiliger

ISBN 3-88104-351-9
Druck: Clausen & Bosse


Mädchenarbeit im GEnderstream
Mädchenarbeit im Genderstream
Wenn auch die Beteiligung von Fachfrauen aus der Mädchenarbeit in der alltäglichen Verwaltung und in ihren Entscheidungsgremien im Rahmen von Gender Mainstreaming Prozessen noch nicht üblich ist, die Arbeit von Anita Heiliger kann dazu beitragen, jede und jeden davon zu überzeugen, dass die Jugendarbeit qualitativ besser wird, wenn die Ergebnisse der feministischen Forschung aufgegriffen werden.
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Normierte Kinder

Effekte der Geschlechternormativität auf Kindheit und Adoleszenz
 
Autoren: Erik Schneider, Christel Baltes-Löhr

ISBN 978-3-8376-2417-5
transcript Verlag

 

Normierte Kinder

Geschlechternormen beeinflussen uns von Geburt an - bis ans Ende unseres Lebens. Welche Effekte haben sie auf die Erziehung von Kindern und Jugendlichen? Vermittelt durch Eltern/Familie, Schule und Gleichaltrige sind sie bislang Teil zwischenmenschlicher Beziehungen. Dieser Band zeigt: Die konventionelle Annahme einer Zweigeschlechtlichkeit führt dazu, dass Kindern geschlechterrollentypisches Verhalten beigebracht wird, um ihre Geschlechtsidentität herauszubilden. Die Beiträge gehen den Gründen für diese Vorgehensweise nach und eröffnen die Diskussion über die Kluft zwischen den geltenden Normvorstellungen und der Pluralität unterschiedlicher Lebensentwürfe. Sie zeigen den Weg auf zu einer Kultur des Respekts und der gegenseitigen Anerkennung.

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Fachzeitschrift 'Betrifft Mädchen'

 

Seit über 15 Jahren ist Betrifft Mädchen die einzige bundesweit erscheinende Fachzeitschrift speziell für Mädchenarbeit.

 

http://www.maedchenarbeit-nrw.de/lag/betrifft-maedchen.html

Heft 4/2016: Work it! Berufs- und Lebensplanung von Mädchen
Heft 2/2016: Flucht. Punkte. Mädchen, junge Frauen und Flucht
Heft 2/2016: Bewegt! Mädchen und Sport
Heft 1/2016: 'Shake it off!' - Mädchen und Musik
Heft 4/2015: Gender Inside!
Impulse für eine geschlechtergerechte Qualitätsentwicklung
Heft 3/2015: ZusammenWirken - Landes- und bundespolitische Netzwerke der Mädchenarbeit
Heft 2/2015: nach_gelesen - Historische Texte der Mädchenarbeit aus heutiger Sicht
Heft 1/2015: move and meet - Internationale Bewegungen und Begegnungen in der Mädchenarbeit

Heft 4/2014: Schulsozialarbeit meets Gender & Diversity - Stiefkinder im fachlichen Diskurs

Heft 3/2014: MädchenSchätze - Aus der Praxis der Mädchenarbeit

Heft 2/2014: bodies körper - macht - geschlecht 

Heft 1/2014: pink
Heft 4/2013: All Inclusive!? Konflikte inbegriffen. Mehr-Perspektiven auf Inklusion

Heft 3/2013: 'Abseitsfalle. Mädchen - Armut - Lebenslagen

Heft 2/2013: ...mit Flügeln und Wurzeln! Mädchen und junge Frauen in der Migrationsgesellschaft

Heft 1/2013: Her Story! Junge Wissenschaftler_innen äußern sich

Heft 4/2012: Damenwahl?! Berufsorientierung junger Frauen

Heft 3/2012: Das Kreuz mit Cross Work!? Genderreflektierte Pädagogik von Männern mit Mädchen und von Frauen mit Jungen

Heft 2/2012: Tierisch gut!? Mädchen - Tiere - Pädagogik

Heft 1/2012: Hat Professionalität ein Geschlecht? Zur Debatte um mehr Männer in Erziehung und Bildung

 

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Eva talks - Adam walks

Wie unsere Unterschiedlichkeit das Miteinander stärkt
 
Autorin Christina Muderlak
Goldegg Verlag
ISBN 978-3-902991-42-3


Eva talks Adam walks
Sind Männer Platzhirsche und Frauen Zicken?

Ob Kommunikation, Stimme, Sprache oder Verhalten: Männer und Frauen sind auf unterschiedlichen Wegen erfolgreich. Oft führen aber mangelndes Wissen und fehlendes Verständnis um die verschiedenen Zugänge der Geschlechter zu Missverständnissen und Frustration.

Die Autorin setzt sich mit spannenden Fragen auseinander, die uns alle betreffen: Gibt es wirklich geschlechtertypische Verhaltensweisen? Was unterscheidet Mann und Frau in der Kommunikation? Sind diese Unterschiede anerzogen oder angeboren? Und können wir dies ändern? Sollen Frauen sich anpassen, um im Wettbewerb mithalten zu können oder auf Widerstand setzen?

Es ist Zeit, Vorurteile zu überwinden und zu erkennen, dass Mann und Frau gleichwertig, aber nicht gleich sind! Dieses Buch regt Frauen und Männer an, echtes Verständnis füreinander zu entwickeln. Es macht Mut, das Miteinander in der eigenen weiblichen oder männlichen Sprache endlich gelingen zu lassen.

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Die Fernsehheld(inn)en der Mädchen und Jungen

Geschlechterspezifische Studien zum Kinderfernsehen
 

Die Fernsehheld(inn)en der Mädchen und Jungen
Autorin: Maya Götz

kopaed Verlag

ISBN 978-3-86736-285-6

Dieses Buch fasst die 21 Studien des Forschungsschwerpunktes 'Fernsehlieblingsfiguren und ihre Bedeutung für Mädchen und Jungen' zusammen.
Aufgeteilt in fünf Teile werden -jeweils eingeleitet durch den internationalen Forschungsstand - Ergebnisse der bisher weltweit größten Medienanalye zum Kinderfernsehen (Teil I), Erkenntnisse aus intensiven Fallstudien zur Bedeutung von Fernsehfiguren im Alltag von Kindern (Teil II) und Jugendlichen (Teil III) vorgestellt. Ergänzt wird dies mit formatspezifischen Studien zu Erfolgssendungen wie SpongeBob und Hannah Montana (Teil IV) und Befragungen von Fernsehverantwortlichen und Kindern weltweit (Teil V).

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Dominanzkultur reloaded

Neue Texte zu gesellschaftlichen Machtverhältnissen und ihren Wechselwirkungen
 
Dominanzkultur
Verlag: transcript
Autorinnen: Iman Attia, Swantje Köbsell, Nivedita Prasad
ISBN 978-3-8376-3061-9


Dieser Band versammelt Beiträge, die Geschlecht, Sexualität, Behinderung, Religion, Kultur, Ethnizität und Klasse als machtförmige, verwobene und ambivalent aufeinander bezogene Dimensionen diskutieren. Sie analysieren die Wechselwirkungen struktureller Verhältnisse, diskursiver Formationen und subjektiver Ein- und Umarbeitungen in ihrer Komplexität, Gleichzeitigkeit und Widersprüchlichkeit.
Mit Beiträgen u.a. von Theresia Degener, Sabine Hark, Encarnacion Gutierrez Rodriguez und Nira Yuval-Davis.
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Jungen, Mädchen und Erzieher/innen

Geschlechtsbewusste Pädagogik für die Kita
 
Jungen, Mädchen und Erzieher/innen
Verlag: Beltz
Autorin: Kajsa Wahlström
 ISBN 978-3-407-62847-3


Die unterschiedlichen Erwartungen, die wir an »typische« Jungen und Mädchen haben, führen dazu, dass wir ihnen auf unterschiedliche Art und Weise begegnen. So wird auch in der Kita unbewusst dazu beigetragen, traditionelle Geschlechterrollen zu verfestigen. Dass Mädchen und Jungen die gleichen Möglichkeiten haben sollen, darüber herrscht Einigkeit. Und doch begegnet man immer noch Stereotypen wie »Mädchen sind ruhig und Jungs sind wild!«. Kajsa Wahlström leitet Erzieher/innen dazu an, sich ihrer Geschlechterstereotypen bewusst zu werden und ihnen entgegenzuwirken. Auf ihren Erfahrungen als Kita-Leiterin fußend hat sie ein in Schweden viel beachtetes Konzept entwickelt, mit dem eine geschlechterbewusste Erziehung in der Kita gelingt. Das Buch zeigt auf, wie eine geschlechterbewusste Pädagogik in der Kita umgesetzt werden kann. Erzieher/innen erfahren, wie sie allen Kindern die Entfaltung ihres persönlichen Potenzials ermöglichen können – unabhängig von ihrem Geschlecht, aber ohne die natürlichen Unterschiede zu negieren. Mit zahlreichen Beispiele und Umsetzungstipps.
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Wir Alphamädchen

Warum Feminismus das Leben schöner macht
 

Alphamädchen
Verlag: blanvalet

Autorinnen: Meredith Haaf, Susanne Klingner, Barbara Streidl

ISBN: 978-3-442-37313-0

 

Alphamädchen sind wir alle. Alle, die kein "entweder – oder" akzeptieren, alle, die selbstbestimmt leben und sich nicht für ihre Lebensentwürfe rechtfertigen wollen. Viel zu lange schon wird in der Debatte um Frauen, Kinder und Karriere über die Köpfe derjenigen hinwegdiskutiert, um die es eigentlich geht: die jungen Frauen selbst. Sie sollen leben, worüber andere reden. Dieses Buch zeigt: Junge Frauen mischen sich sehr wohl ein, beziehen Position und suchen nach neuen Perspektiven.

 

Die Autorinnen propagieren eine junge, andere Form des Feminismus, und sie beweisen, dass Frauen wie Männer von gerechteren gesellschaftlichen Strukturen profitieren. Für die gilt es zu kämpfen – mit den Männern!

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McSex

Die Pornofizierung unserer Gesellschaft
 

McSex
Verlag: orlanda

Autorin: Myrthe Hilkens

ISBN: 978-936937-72-5

 

Die sexuelle Revolution war gestern, heute gehören Pornos zur Freizeitgestaltung. Doch sexuelles fastfood hat einen nachhaltigen Einfluss auf die junge Generation.

 

Mit ihrem Buch hat die Journalistin Myrthe Hilkens europaweit Aufsehen erregt. Konsequent prangert sie darin die zunehmende Sexualisierung unserer Gesellschaft an, in der Sex zum medial inszenierten Konsumartikel geworden ist.

 

Die Autorin gehört selbst einer sexuell befreiten Generation an – die Rückkehr in prüde, sexfeindliche Zeiten ist daher für sie keine Option. Doch sie spricht sich für eine neue Befreiung aus – vom Korsett, in das die Sex- und Schönheitsindustrie besonders junge Frauen zwingt. In einem Manifest fordert Myrthe Hilkens deshalb die Einführung des Faches Medienerziehung an Schulen. Es wurde in den Niederlanden von über 10.000 Menschen unterzeichnet.

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Mädchenmedien? Medienmädchen?

Dokumentation der Best-Practice-Beispiele der Fachtagung am 8. November 2013
 
Mädchenmedien? Medienmädchen?
Die Dokumentation der Fachtagung am 8. November 2013 ist gegen eine geringe Schutzgebühr von 2,50 € zzgl. Versandgebühren beim Paritätischen Bildungswerk erhältlich.

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For Girls and Boys

Alles über erste Liebe, Pubertät und deinen Körper
 
For Girls and Boys


Verlag: Dorling Kindersley Verlag (29. Januar 2010)

ISBN-10: 3831015961

ISBN-13: 978-3831015962



Kennt ihr das auch: Lästige Pickel, die am Selbstbewusstsein kratzen, und Chaos im Kopf? Wenn die Pubertät beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dieses locker geschriebene Buch im coolen Magazin-Stil liefert euch das Know-how für diese aufregende und verwirrende Zeit. Hier erfahrt ihr alles über körperliche Veränderungen, Gefühle und die erste Liebe. Neben witzigen Fragebögen gibt es auch jede Menge wertvolle Tipps zu Themen wie Mobbing in der Schule oder Essstörungen. Das Buch enthält Kapitel für Mädchen und für Jungs: So erfährt man alles über sich selbst, aber auch, was einen am anderen Geschlecht brennend interessiert! Ab 10 Jahren


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Boys only, Girls only - 44 Programmideen für die Jugendarbeit

Helmut Häußler, Alma Ulmer
 
Boys only, Girls only - 44 Programmideen für die Jugendarbeit


Autor/en: Alma Ulmer, Helmut von Häußler
ISBN: 3765529524
EAN: 9783765529528
Herausgegeben von Helmut von Häußler
Verlag: Brunnen

Boys only Girls only

13-bis 16-Jährige brauchen Freiräume und Experementierfelder auf ihrem Weg zum Frau- und Mannwerden.
Mädchen- und Jungengruppen bieten diese. Hier können Fragen gestellt, Meinungen diskutiert und Fähigkeiten erprobt werden. Doch wie gestaltet man solche Jugendgruppen? Boys only, Girls only enthält neben einer grundlegenden Einführung in die Chancen der Gruppenarbeit 44 ausgesuchte Programmideen für Mädchen- und Jungengruppen. Erfahrene Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter aus der konfessionellen Jugendarbeit haben erprobte und bewährte Ideen zur Nachahmung aufbereitet.
Neben Themen für die Gruppe wie 'Bin ich wer ich bin?' oder 'Hilfe, ich muss mich entscheiden!' gibt es zahlreiche Vorschläge für Feste, Spiele und Kreativangebote.
Darüber hinaus werden Impulse für die Verkündigung angeboten, in denen die religiösen Fragen von Jungen und Mädchen aufgegriffen werden.


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Mädchen in Krisen

Die Bewältigung von Krisen unter Berücksichtigung des
sozialen Netzwerks 'Mädchen in der Inobhutnahme'

Silke Heiland
 
Mädchen in Krisen


Verlag: Beltz Juventa; Auflage: 1 (14. Mai 2012)
ISBN-10: 3779928027
ISBN-13: 978-3779928027

Dieses Buch leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer mädchenspezifischen Inobhutnahmepraxis. In einer biografie- und netzwerkanalytisch angelegten Studie werden Mädchen in Krisensituationen und ihre Bewältigungsmuster fokussiert und daraus werden Rückschlüsse auf die sozialpädagogische Diagnostik und den jeweiligen sozialpädagogischen Hilfebedarf gezogen.

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Kleine Mädchen, starke Mädchen - Spiele und Phantasiereisen, die mutig und selbstbewusst machen

Sabine Seyffert
 
Kleine Mädchen, starke Mädchen - Spiele und Phantasiereisen, die mutig und selbstbewusst machen


Verlag: Kösel

ISBN-13: 9783466307913

ISBN-10: 3466307910


Kleine Mädchen, starke Mädchen

Dieses Buch enthält abwechslungsreiche und leicht umsetzbare Spielaktionen, die Mädchen ab 4 Jahren in ihrem Selbstbewusstsein stärken. Mädchen bekommen so Mut, sich zu äußern oder sich zu wehren, wenn ihnen etwas nicht gefällt.
Das Buch enthält abwechslungsreiche und leicht umsetzbare Spielaktionen, die Mädchen ab 4 Jahren Mut machen und sie stärken. Denn Mädchen fehlt oft der Mut, sich zu äußern oder sich zu wehren, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Die Spiele, Übungen und Fantasiereisen sind für einzelne und mehrere Kinder geeignet. Das Buch ist daher in Familien, Kindergarten, Grundschule und Freizeitgruppen einsetzbar. Mit vielen pfiffigen Farb-Illustrationen von Monica May-Vetter.

 



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'Yes she can!': Konfrontative Pädagogik in der Mädchenarbeit

Saskia Hofmann
 



Verlag: Centaurus; Auflage: 1 (10. Mai 2011)

ISBN-10: 3862260518

ISBN-13: 978-3862260515


Vor dem Hintergrund der Zahlen polizeilicher Kriminalstatistiken werden in diesem Buch Formen, Hintergründe und Ursachen von Gewaltentstehung diskutiert. Daraus entstehend wird die Genderorientierung in der Sozialen Arbeit nahe gelegt und wie man mit der Methode der konfrontativen Pädagogik auch einen Arbeitsansatz für gewaltbereite Mädchen nutzen kann. Dies bekommt einen Praxisbezug vor allem durch das vorgestellte und von der Autorin selbst konzipierte Anti-Gewalt- und Kompetenztraining Yes, she can! .Der Umgang mit Gewalt und Aggressionen im Alltag stößt immer mehr auf das Interesse
pädagogischer Mitarbeiter in jeglichen sozialen Einrichtungen. Durch die zunehmende Sichtbarkeit der Gewalttaten von vor allem weiblichen Jugendlichen steigt auch das Bedürfnis die Konfliktfähigkeit jener Zielgruppe zu steigern und die Hintergründe solcher Taten zu beleuchten.
Das Buch erläutert systematisch Annahmen und Ausführungen zur geschlechtsspezifischen Gewaltanwendung. Dabei wird das Phänomen der Mädchengewalt kritisch und differenziert anhand von Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik dargelegt. Auf Basis dieser Zahlen diskutiert die Autorin dann die typischen Gewaltformen, Hintergründe und gewaltfördernde Faktoren im Lebenszyklus der Mädchen. Dabei liefert sie Begründungen, dass Genderorientierung durchaus sinnvoll ist und erläutert die geschlechtsspezifischen Sozialisationsaspekte im Rahmen der Familie und Schule. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Methode der konfrontativen Pädagogik. Laut der Autorin wird diese als Grundlage vieler pädagogischer Angebote mit gewaltbereiten Jugendlichen genutzt. Mit dem eigens konzipierten Anti-Gewalt- und Kompetenztraining Yes, she can! werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie mit den zuvor vorgestellten Methoden präventiv im Rahmen der Mädchengewalt gearbeitet werden kann.

 

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Gendered Profession

Soziale Arbeit vor neuen Herausforderungen in der zweiten Moderne
 

Gendered Profession

Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

ISBN: 978-3531169040


Den Genderdiskurs in Anerkennung historischer Dimensionen zu bedenken kann gewinnbringend sein. Mit einer doppelten Blickrichtung - zurück nach vorn - werden Voraussetzungen gekennzeichnet, die den Integrationsprozess des Genderdiskurses in den Mainstream begleiten. In den detail- und kenntnisreichen Beiträgen wird diskutiert, dass der Genderdiskurs Gefahr läuft, an Innovationskraft und Radikalität zu verlieren, wenn er bis zur Unkenntlichkeit im Mainstream aufgeht. Auch ist der Gefahr zu begegnen, dass dieser in der Vielfalt der Pluralisierungen verloren geht. Dieses Buch wertschätzt die Beiträge von Frauen aus den beiden Frauenbewegungen und lenkt zugleich auch den Blick auf den Beitrag von Männern in der Genderpädagogik. Wesentlich ist den beiden Herausgeberinnen die historische Perspektive, die Wertschätzung der Errungenschaften der beiden Frauenbewegungen, die Beteiligung von an Veränderung interessierten Männern und visionäre Dimensionen.

 

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Genderkompetenz in pädagogischer Interaktion

Ulrike Stadler-Altmann (Hrsg.)
 

Genderkompetenz in pädagogischer Interaktion

 


978-3-8474-0026-4
193 Seiten
Sprache: DE
22,90 €

 

Geschlechterstereotypen werden in Unterricht und Erziehung gewollt oder ungewollt transportiert. Von Jungen erwarten wir eher Stärke und Unkonzentriertheit, von Mädchen eher Fleiß und Angepasstheit. Diese Problematik wird in Lehrerinnen- und Lehrerfortbildungen bereits lange thematisiert. Die AutorInnen diskutieren die von Lehrkräften geforderte Genderkompetenz aus verschiedenen Blickwinkeln und bieten Anregungen für die schulische Praxis. Dabei werden auch Aspekte für die Weiterentwicklung einer wissenschaftlich fundierten Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung hinsichtlich eines genderkompetenten Lehrens und Lernens thematisiert.

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Nicht nur Madame Curie ...

Frauen, die den Nobelpreis bekamen
 

Nicht nur Madame Curie ... Frauen, die den Nobelpreis bekamen

Verlag: Beltz & Gelberg

ISBN-13: 9783407806918

ISBN-10: 3407806914

Best.Nr.: 24057481

 

Nicht nur Madame Curie erhielt den Nobelpreis. Doch nur wenige ihrer Nachfolgerinnen wurden so bekannt wie die französische Physikerin Marie Curie, die 1903 als erste Frau mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Die dreizehn hier nachgezeichneten Lebenswege von eher unbekannten Preisträgerinnen aus verschiedenen Ländern spüren Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf, sind Lehrstücke über das Frauenleben vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Madame Curie war die erste Nobelpreisträgerin. Ihr Lebensweg und der von zwölf ihrer Nachfolgerinnen werden in dieser hochgelobten und erfolgreichen Anthologie porträtiert.

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EigenSinnige Frauen

Zehn Porträts
 
EigenSinnige Frauen

Ungekürzte Taschenbuchausgabe:
Piper Verlag, München, September 2004
15. Auflage: 2013
ISBN 978-3-492-24058-1
256 S., 10 Abb., 9.99 € (D)

Unter dem Motto 'Mein wichtigstes Werk ist mein Leben' (Simone de Beauvoir) geht es um Frauen aus verschiedenen Epochen und Lebensbereichen, die nicht bereit waren, ihr Schicksal passiv zu erdulden oder sich gesellschaftlichen Erwartungen widerstandslos zu unterwerfen, sondern ihre ganz persönlichen Ziele verfolgten, in Männerdomänen eindrangen und dabei gegen heftige Widerstände kämpften

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WageMutige Frauen 

16 Porträts aus drei Jahrhunderten
 
WageMutige Frauen

Ungekürzte Taschenbuchausgabe:
Piper Verlag, München 2008 (5. Auflage 2011)
ISBN 9783492247726, 288 S., 16 Abb., 9.95 € (D)

Was haben eine Nobelpreisträgerin, die Chefin eines Erotik-Konzerns und eine Stierkämpferin gemeinsam? Der Autor bietet eine Antwort: Sie haben Mut. Sie wagen es, sich gegen Konventionen aufzulehnen, gegen den Strom zu schwimmen und ungewöhnliche Wege abseits des Herkömmlichen einzuschlagen [...] Ihre Biografien bezeugen eine Vielfalt von weiblichen Lebensentwürfen, die eines verbindet: Sie widersetzen sich gesellschaftlichen Erwartungen [...] Anschaulich und lebendig beschreibt Dieter Wunderlich Leben und Umfeld der doch so unterschiedlichen Persönlichkeiten. (Bücherbord)

Der wunderbar unterhaltsame Stil Dieter Wunderlichs lässt die porträtierten Frauen lebendig werden! Denn der Autor liefert nicht nur harte Fakten, sondern verrät auch immer wieder ganz besondere und spannende persönliche Details zu den Personen

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Lebensgeschichten rechtsextrem orientierter Mädchen und junger Frauen

Biographische Verläufe im Kontext der Familien- und Gruppendynamik
 

Lebensgeschichten rechtsextrem orientierter Mädchen und junger Frauen
Michaela Köttig

Psychosozialverlag

ISBN 3-89806-234-1, 29,90 EUR

 

Über die Motive rechtsextrem orientierter Mädchen und junger Frauen wurde bislang kaum nachgedacht. Michaela Köttig hat eine Jugendclique begleitet und dabei mehr über unbearbeitete Familiengeschichten aus der NS-Zeit, persönliche Erfahrungen und den sozialen Kontext herausgefunden. Neben Interviews und deren wissenschaftlicher Auswertung enthält das Buch auch neue Handlungsoptionen für die Arbeit mit rechtsextremen Mädchen und jungen Frauen. Die Autorin hat eine Clique rechtsextrem orientierter Mädchen begleitet und dabei unbearbeitete Familiengeschichten aus der NS-Zeit, persönliche Erfahrungen und den sozialen Kontext erforscht. Neben Interviews und deren Auswertung enthält das Buch neue Handlungsoptionen für die Arbeit mit rechtsextremen Mädchen und jungen Frauen.
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Geschlecht Nebensache?

Zur Aktualität einer Gender-Perspektive in der Sozialen Arbeit
 

Geschlecht Nebensache
Margherita Zander, Luise Hartwig, Irma Jansen

VS Verlag für Sozialwissenschaften

ISBN 978-3-531-14947-9, 54,99 EUR

 

Gender, bisher ein Themenfeld unter vielen in den Strukturbeschreibungen Sozialer Arbeit, wird in dieser Publikation arbeitsfeldbezogen ausdifferenziert. Die Autorinnen und Autoren stellen thematische Grundlagen und praktische Handlungsanforderungen ins Zentrum einer geschlechterdifferenzierenden Analyse der Jugendhilfe und der Sozialen Arbeit mit Erwachsenen. Darüber hinaus wird das Geschlechterverhältnis der Profession in einer historischen und aktuellen Perspektive thematisiert.
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Mädchen- und Jungenarbeit in den Erziehungshilfen

Einführung in die Praxis einer geschlechterreflektierenden Pädagogik
 

MAJA
Kerstin Bronner, Michael Behnisch
Juventa Verlag
ISBN 978-3-7799-1775-5, 19,50 EUR

 

Viele Frauen und Männer fühlen sich heute gleichberechtigt. Die Anliegen der Frauenbewegung der 1970er Jahre scheinen umgesetzt: Mädchen machen die besseren Schulabschlüsse, Männer beteiligen sich an Kindererziehung und Haushalt, beide Geschlechter haben freie Berufswahlentscheidung und können ihre Zukunft individuell gestalten. Warum also ein Buch zu Mädchen- und Jungenarbeit? Die AutorInnen geben in diesem Band eine Antwort auf die Frage nach der Aktualität geschlechterreflektierender Arbeit in den Erziehungshilfen. Sie verfolgen die Anliegen und Debatten von Mädchen- und Jungenarbeit von deren Anfängen bis heute, geben Einblicke in die verschiedenen Handlungsfelder der Erziehungshilfen und gehen auf unterschiedliche Lebenslagen und Bedürfnisse von Mädchen und Jungen ein. Der Zusammenhang von gesellschaftlichen Strukturen und individuellen Lebenssituationen wird dabei ebenso aufgezeigt wie die Unterschiede zwischen den Mädchen bzw. zwischen den Jungen. Das Buch schließt mit aktuellen Herausforderungen für die Praxis der Erziehungshilfen sowie mit konkreten methodischen Beispielen für die alltägliche Arbeit mit Mädchen und Jungen.

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Geschlechtsdifferenz und Schulleistung

Deutsche und englische Studien im Vergleich
 

Geschlechterdifferenz und Schulleistung

Marita Kampshoff
VS Verlag für Sozialwissenschaften
ISBN 978-3-531-15480-0, 49,95 EUR

Geschlechterdifferenzen in Schulleistungen sind in verschiedenen Ländern unterschiedlich groß. Einigen Bildungssystemen gelingt es besser als anderen, diese abzubauen. Um den Gründen für die Unterschiede oder Gemeinsamkeiten der Leistungen von Schülerinnen und Schülern nachzugehen, werden empirische Forschungen aus Deutschland und England miteinander verglichen. Die deutsche empirische Forschung erhält wichtige Impulse aus den englischen Forschungszusammenhängen.

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Cross Work

Geschlechterpädagogik überkreuz in Deutschland und Österreich
 

Cross Work

Annemarie Schweighofer-Brauer
Ulrike Helmer Verlag
ISBN 978-3-89741-331-3, 28,00 EUR

Cross Work meint die geschlechterbewusste Überkreuzarbeit von Frauen mit Jungen und von Männern mit Mädchen. Das Konzept wurde entwickelt, als Pädagoginnen bei Jungenarbeitern und Pädagogen bei Mädchenarbeiterinnen deren Qualifikation zur Arbeit mit je andersgeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen nachfragten.

 

Cross Work fragt, was Frauen Jungen und Männer Mädchen anbieten können und auf welche Grenzen sie achten sollten. Cross Work-Fachleute experimentieren aber auch quer zu Zweigeschlechtlichkeit und Heterozentrierung. Unabdingbare Voraussetzung für Cross Work ist die geschlechterbewusste Kommunikation untereinander.

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Alltagskonflikte durchspielen

Rollenspiele für den Mediationsprozess

 

Alltagskonflikte durchspielen

Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V.
Verlag an der Ruhr
ISBN 978-3-86072-621-1, 44,90 EUR

Es herrscht mal wieder 'dicke Luft': Zwei Freundinnen geraten ernsthaft aneinander oder der 'Neue' wird systematisch ausgegrenzt - Alltagskonflikte, die die Atmosphäre in einer Gruppe oder Klasse regelrecht vergiften können. Mit Hilfe einer Mediation können Sie Konflikte konstruktiv angehen und bewältigen. Wichtiges Handwerkszeug der Mediation ist dabei die Arbeit mit Rollenspielen, deren Settings an der Realität orientiert sind.

 

Die 50 Rollenspiele dieser Sammlung können Sie zur direkten Problembearbeitung in akuten Konfliktsituationen oder zur Ausbildung von Mediatoren nutzen. Sie setzen dort an, wo Streit im Alltag von Jugendlichen entsteht. Reale Konflikte aus Schule und Freizeit machen das Ausprobieren einfach und ungefährlich. Methodische und didaktische Hinweise helfen Ihnen beim Einsatz.

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Fachzeitschrift „GENDER“

Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft

 

http://www.gender-zeitschrift.de
Verlag Barbara Budrich
ISSN 1868-7245, 48,00 EUR (im Abo)

Heft 3/2013: Gender in der psychologischen Forschung
Heft 2/2013: Feministische Perspektiven auf Ökonomie und Geschlecherordnung
Heft 1/2013: Medikalisierung und Geschlecht zwischen Optimierung, Pathologisierung und Gesundheitsförderung

Heft 3/2012: Feminismus in Polen

Heft 2/2012: Geschlecht und Ernährung

Heft 1/2012: Gender & Art: Selbstbilder und Selbstkonzepte in den Künsten

Heft 3/2011: Gender & Care: Neudefinition von privater und öffentlicher Care-Versorgung – festgefügte Geschlechterbeziehungen?

Heft 2/2011: Gender & Gewalt: Neue Perspektiven auf Gewalt

Heft 1/2011: Transnationalisierung und Gender

 

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Konzeptionelle Ansätze integrativer Mädchenarbeit

Analyse von Interviews mit Pädagoginnen, behinderten und nicht behinderten Mädchen

 

Konzeptionelle Ansätze integrativer Mädchenarbeit

Anne Ott
Akademiker Verlag
ISBN 978-3-639-40984-0, 49,00 EUR

Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Behinderte Mädchen werden in konzeptionellen Ansätzen der Mädchenarbeit nur selten berücksichtigt. Die Studie stellt zwei Mädcheneinrichtungen vor, die einen integrativen Anspruch verfolgen und mit ihrem Angebot Mädchen mit verschiedenen körperlichen, geistigen und sozialen Voraussetzungen erreichen.

 

Die Analyse von Interviews mit Mitarbeiterinnen und Teilnehmerinnen aus zwei Institutionen gibt Aufschluss über zentrale konzeptionelle Aspekte, die zum Gelingen integrativer Prozesse beitragen: die Gestaltung des Angebotes hinsichtlich personeller, finanzieller, räumlicher Bedingungen, Konsequenzen für die Rekrutierung der Mädchen, die Rolle der Mitarbeiterinnen, Auseinandersetzung mit Verschiedenheit etc.

 

Die theoretische Grundlage bildet eine Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Geschlecht und Behinderung, Gleichheit und Differenz, feministische Mädchenarbeit und Integrationspädagogik. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen dazu anregen, Integration in der Mädchenarbeit zu verwirklichen. Das Buch richtet sich an PädagogInnen, Mitarbeiterinnen der Mädchenarbeit, DozentInnen und StudentInnen pädagogischer Studiengänge.

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Geschlechtsbezogene Pädagogik an Grundschulen

Basiswissen und Modelle zur Förderung sozialer Kompetenzen bei Jungen und Mädchen

 

Geschlechtsbezogene Pädagogik an Grundschulen

Olaf Jantz, Susanne Brandes
VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1. Auflage 2006
ISBN 3-531-15154-1, 39,95 EUR

Eine Pädagogik, die das Geschlecht der Lernenden nicht berücksichtigt, verfehlt einen großen Teil ihrer Ziele. Ausgehend von dieser These wird mit diesem Lehrbuch eine grundlegende Einführung in die Konzeption geschlechtsbezogener Pädagogik in Grundschulen angeboten.

 

Neben sehr vielen Praxisbeispielen werden wissenschaftliche Erkenntnisse aus mehr als zwei Jahrzehnten geschlechtsbezogener Pädagogik gebündelt und auf den Alltag an Schulen übertragen. Mit Hilfe von kapitelbezogenen Übungsaufgaben können Studierende, LehrerInnen und alle, die mit Kindern im Grundschulalter arbeiten, Konzepte und alltägliche Praxis miteinander verbinden.

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HOMEVIDEO (DVD)

 

Homevideo
2011

6,97 EUR

Jakob ist ein verschlossener, sensibler 15-Jähriger mitten in den Wirren der Pubertät. Er filmt alles mit seiner Videokamera, was ihn gerade bewegt, und liebt ungewöhnliche Fotos. Seine Eltern Claas und Irina wissen wenig von ihm, zu sehr sind sie mit sich selbst beschäftigt. Sie stecken in einer Ehekrise - beinahe täglich wird Jakob Zeuge eines Streits.

 

Als Jakobs Mutter ihm eröffnet, dass sie sich von Claas trennen und ausziehen wird, zieht er sich noch mehr in sich zurück. Auch in der Schule bekommt Jakob Probleme, doch eigentlich ist ihm das alles egal, denn er hat nur Augen für Hannah, in die er verliebt ist. Als er gerade beginnt, ihr näher zu kommen, gerät ein selbstgedrehtes, kompromittierendes Video von Jakob in die Hände seiner Mitschüler. Noch bevor Jakob es sich zurückholen kann, stellt es ein Mitschüler ins Internet - in kürzester Zeit verbreitet sich das Video in der ganzen Schule.

 

Von allen Seiten wird Jakob daraufhin ausgelacht und gemobbt. Über das Internet erhält er in Chatrooms dutzende Hassbotschaften. Auch Hannah bricht den Kontakt ab. Jakob ist beschämt und verzweifelt; seine Eltern versuchen ihm zu helfen, ohne die Tragweite seines Unglücks wirklich zu erkennen.

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Wanda Walfisch

 

Wanda Walfisch

Davide Calì, Sonja Bougaeva
atlantis-Verlag, 2. Auflage 2010
ISBN 978-3-7152-0605-9, 14,95 EUR

Immer wenn Wanda ins Wasser springt, lachen die anderen. »Ich bin zu schwer zum Schwimmen«, sagt Wanda. »Nein«, sagt der Schwimmlehrer, »du musst nur denken, was du sein möchtest!« Wanda probiert es aus, und der Trick funktioniert. Sie denkt Känguru und springt im Turnunterricht ganz hoch. Sie denkt Hase und mag sogar Karotten. Und beim nächsten Schwimmunterricht denkt Wanda sich leicht. Sie schwimmt wie ein Hai, eine Sardine, gar wie ein Segelboot und ein Kajak. Aber wagt sie sich auch vom Sprungturm?

 

Davide Calìs unbeschwerte Geschichte knüpft an kindliche Erfahrungen an; im Wasser fühlt sich die mollige Wanda wohl. Sie gewinnt Selbstvertrauen durch Fantasie und Vorstellungskraft. Und Sonja Bougaeva malt Wanda von Seite zu Seite kecker.

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Gender Mainstreaming im Kindergarten

 

Gender Mainstreaming im Kindergarten

Tanja Dräger, Cornelia Muth (Hrsg.)
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-869-6, 24,90 EUR

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt wurde Gender Mainstreaming als EU-Richtlinie von allen Mitgliedsstaaten für verbindlich erklärt und so auch vom Bundeskabinett in seinem Beschluss vom 23.06.1999 als strukturelles Leitprinzip der Politik anerkannt. Da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt, ist das Ziel von Gender Mainstreaming, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern (Mädchen und Jungen) von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen. Dadurch sollen die Strukturen der Gesellschaft so verändert werden, dass ein gerechtes Miteinander der Geschlechter in unserer Gesellschaft möglich wird.


Um jedoch unserer Gesellschaft von Grund auf eine neue Struktur zu geben, muss bei den kleinsten Gliedern begonnen werden. Schon den Mädchen und Jungen sollten diese Strukturen so früh wie möglich vermittelt werden. Deshalb gehört Gender Mainstreaming schon und gerade in den Bereich der Frühpädagogik. Tanja Dräger bietet in ihrem Buch einen einführenden Überblick über die politische Strategie des Gender Mainstreaming und bezieht diese ganz konkret auf ein Handlungsfeld der Sozialen Arbeit, nämlich die Arbeit im Kindergarten.

 

Was bedeutet Gender Mainstreaming? Was kann unter einer geschlechtergerechten Pädagogik verstanden werden? Wie kann Gender Mainstreaming im Kindergarten direkt umgesetzt werden? Welche Erfahrungen haben Erzieherinnen und Erzieher schon gesammelt? Was können die einzelnen Akteurinnen und Akteure konkret tun, um zu einem geschlechtergerechten Miteinander zu gelangen? Welche Möglichkeiten der Umsetzung entstehen gerade durch die Erweiterung der Kindergärten zu Familienzentren?


Tanja Dräger zeigt konkrete Ansatzmöglichkeiten zur Umsetzung der Strategie des Gender Mainstreaming im Kindergartenalltag auf.

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Kleiner Unterschied- große Folgen?

Geschlechtsbewusste Erziehung in der Kita

 

Kleiner Unterschied- große Folgen?

Margarete Blank-Mathieu
Ernst Reinhardt Verlag, 2. Auflage
ISBN 3-497-01619-5, 11,90 EUR

Spätestens mit dem Eintritt in den Kindergarten wissen kleine Mädchen, dass sie Mädchen sind, und Jungen wissen, dass sie eben Jungen sind. Und bis zur Einschulung haben die Kinder gelernt, welches Rollenverständnis mit ihrem Geschlecht verknüpft wird. In dieser Zeit tut sich also etwas in Sachen Geschlechtsidentität.

 

Daher spielt auch der Kindergarten -- neben der Familie -- bei der kindlichen Entwicklung eine wichtige Rolle. Erzieherinnen sind gefragt, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Kinder mit ihren unterschiedlichen Vorinformationen ihr individuelles Wissen über die Geschlechter im Kindergarten erweitern können.

 

Das Buch lädt zu Fragen ein: Welche Bilderbücher bieten Sie den Kindern in der Einrichtung an? Bestärken Sie Jungen und Mädchen gleichermaßen, sowohl mit Puppen zu spielen als auch zu werken? Bitten Sie die Mädchen bevorzugt beim Aufräumen um Hilfe? Wie beziehen Sie die Eltern ein?

 

Margarete Blank-Mathieu bietet eine Fülle von Informationen über die Entwicklung von Kindern, gibt praktische Hinweise für die Arbeit in Kindertagesstätten und zeigt, wie eine geschlechtsoffene und demokratische Erziehung im Kindergarten geleistet werden kann.

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Starke Mädchen, brave Mädchen

Was sie in der Schule wirklich lernen

 
Starke Mädchen, brave Mädchen

Peggy Orenstein
Campus Verlag
ISBN 3-593-35474-8, 19,90 EUR

Peggy Orenstein ist ein Jahr noch einmal in die achte Klasse gegangen, um herauszufinden, warum aufgeweckte und intelligente Mädchen in ihren schulischen Leistungen nachlassen und ein negatives Selbstbild entwickeln. Sie berichtet aus erster Hand vom wirklichen Leben der Mädchen und lässt uns hinter die Kulissen schauen: im Klassenzimmer, auf dem Schulhof, zu Hause.

 

Ein wichtiges Buch für alle, die wollen, dass die Schule den Mädchen die gleichen Chancen einräumt wie den Jungen.

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Mädchen und Jungen entdecken ihre Geschichte

Grundlagen und Praxis der Biografiearbeit

 

Mädchen und Jungen entdecken ihre Geschichte

Birgit Lattschar, Irmela Wiemann
JUVENTA Verlag, 3. Auflage 2011
ISBN 978-3-7799-1777-9, 45,00 EUR

Der Band vermittelt lebendig und umfassend die theoretischen Grundlagen und die Praxis der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen sowohl für Eltern, Pflege- und Adoptiveltern als auch für Bezugspersonen in Heimen oder Tagesgruppen, Beraterinnen und Berater.

 

Wer bin ich? Wo komme ich her? Wem gleiche ich? Wer ist meine leibliche Familie? Warum musste ich fort? Warum lebe ich hier? Was wird aus mir? So lauten Fragen von Kindern und Jugendlichen, die von ihren Eltern oder Elternteilen getrennt leben. Durch Biografiearbeit erhalten sie die Chance, ihre Geschichte und ihre aktuelle Lebenssituation zu verstehen und aufzuarbeiten.

 

Der Band vermittelt lebendig und umfassend die theoretischen Grundlagen und die Praxis der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen sowohl für Eltern, Pflege- und Adoptiveltern als auch für Bezugspersonen in Heimen oder Tagesgruppen, Beraterinnen und Berater. Er bietet eine Fülle von Anregungen, Vorlagen und Übungen. Die praktische Ausgestaltung eines Lebensbuches wird ebenso vermittelt wie der Umgang mit sensiblen Informationen, mit Trauer und Verlust oder traumatischen Erfahrungen. Konkrete kindgerechte Formulierungsvorschläge für schwierige Themen, wie etwa psychische Erkrankung der Eltern, Gewalt oder Misshandlung in der Familie oder der Umgang mit fehlenden Informationen, geben hilfreiche Orientierungen.

 

Berichte aus der Praxis runden den Band ab und machen deutlich, dass Biografiearbeit ein vielversprechender Weg ist, seelisch verletzten Kindern und Jugendlichen Orientierung und Klarheit über ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu geben.

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Wie sie sich fühlen, was sie sich wünschen

Eine empirische Studie über Mädchen und Jungen auf dem Weg in die Pubertät

 

Wie sie sich fühlen, was sie sich wünschen

Petra Milhoffer
JUVENTA Verlag
ISBN 3-7799-1367-4, 24,95 EUR

Die vorliegende Studie gibt auf der Basis einer zweiphasigen teilstandardisierten Befragung von 460 Kindern aus 3. bis 6. Klassen Auskunft über die Selbsteinschätzung und das Körpergefühl von Mädchen und Jungen in der Altersspanne zwischen 8 und 14 Jahren. Sie zeigt, welche Einstellungen und welche Fragen Acht- bis Vierzehnjährige zum Thema Sexualität haben und wo sie ihr Wissen herbekommen.

 

Sie liefert viele Hinweise darauf, wie Mädchen und Jungen ihr Miteinander erleben, was sie brauchen, um sich in der Schule wohl zu fühlen, wo ihre Schamgrenzen und wo ihre Vorbehalte gegenüber Körperkontakten liegen. Die Ergebnisse zeigen, dass Mädchen wie Jungen sehr dankbar dafür sind, wenn sie in ihren Fragen zur Sexualität und in ihrem Bedürfnis nach Respekt ihrer Intimsphäre ernst genommen werden.

 

Eine gefühlsbejahende und normenkritische Sexualerziehung kann zu einem wesentlichen Element antisexistischer „sozialer Praxis“ werden, wenn sie Mädchen und Jungen die Ursachen der Differenzen in ihrer sexuellen Sozialisation bewusst zu machen versteht und sie befähigt, im Umgang miteinander aktive Entscheidungen für oder gegen solche Lenkungen zu treffen.

 

Um Kinder mit diesem Anliegen zu erreichen, müssen Informationen dafür vorliegen, welche Fragen Mädchen und Jungen im Übergang zur Pubertät beschäftigen, wie sie sich miteinander fühlen, was sie über ihren Körper, über Liebe und Sexualität wissen wollen und wie sie es wissen wollen.

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Brave Mädchen, böse Buben?

Erziehung zur Geschlechtsidentität in Kindergarten und Grundschule

 

Brave Mädchen, böse Buben?

Christian Büttner, Marianne Dittmann (Hrsg.)
Beltz Verlag, 2. Auflage 1993
ISBN 978-3-407-62144-3, 39,95 EUR

Ein Praxisband mit vielen Fallbeispielen zur Entwicklung geschlechtsspezifischer Identität von Jungen und Mädchen. Angeboren oder erworben - immer noch wird heftig gestritten, was mit Erziehung in Sachen Geschlecht zu erreichen sei: Was kann man heute zur Entwicklung geschlechtsspezifischer Identität, zum Verhältnis von Jungen und Mädchen sagen, wie zeigt sich ihr Verhältnis im Kindergarten- und Grundschulalltag, wie wird es in Bilderbüchern und Spielzeug dargestellt, und was kann man tun, um Erziehern und Lehrern geschlechtsspezifische Erziehung näher zu bringen?

 

In diesem Buch berichten Lehrer/-innen und Erzieher/-innen aus ihrem pädagogischen Alltag, schreiben Wissenschaftler und Journalisten über die Beziehung zwischen Jungen und Mädchen und stellen Erwachsenenbildner Fortbildungskonzepte zum Umgang mit diesen Beziehungen vor. Abgerundet wird der Band durch eine Empfehlung von Büchern für Mädchen und Jungen, die ein anderes Bild von Weiblichkeit zeigen.

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Selbstbestimmung für Mädchen

Theorie und Praxis feministischer Pädagogik
 
Selbstbestimmung für Mädchen: Theorie und Praxis feministischer Pädagogik

Ulrike Graff
Ulrike Helmer Verlag
ISBN 3-89741-150-4

Das Prinzip Selbstbestimmung und der Ansatz, 'Mädchen so zu nehmen, wie sie sind', stellen grundlegende Anliegen feministischer Mädchenpädagogik dar. Welche besonderen Leistungen, aber auch, welche Probleme aus diesem Selbstverständnis resultieren, erforscht Ulrike Graff anhand der konkreten Praxis einer geschlechtshomogenen Einrichtung: dem seit 1985 bestehenden Mädchentreff Bielefeld.

 

Im Zentrum der Analyse steht die Beziehung zwischen Pädagogin und Mädchen. Die pädagogischen Geschichten verraten bald die Schattenseite eines Aspektes von Parteilichkeit im Konzept feministischer Pädagogik: Den Pädagoginnen fällt es oft schwer, die Mädchen zu kritisieren. Es gilt also, sich stärker mit den notwendig konflikthaften Phasen und Anteilen in der Beziehung zwischen Mädchen und Pädagogin auseinander zu setzen…

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Cyber-Mobbing

Erscheinungsformen, Formen und Sozialpädagogische Handlungsansätze
 

Cyber-Mobbing
Sabrina Kern

Grin-Verlag

ISBN 978-3-640-99519-6

 

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Ausgezeichnet mit dem Günter-Gloser-Förderpreis 2010, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen Cyber-Mobbing, das erst seit wenigen Jahren Gegenstand der Forschung ist. Es wird den Fragen nachgegangen, durch welche Merkmale Cyber-Mobbing gekennzeichnet ist, wie häufig es auftritt, welche Erscheinungsformen es gibt und welche Folgen es nach sich zieht. Ziel ist es, diese neuartige Erscheinung vorzustellen, einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Cyber-Mobbing zu geben sowie mögliche Sozialpädagogische Handlungsansätze zum Umgang mit der Problematik darzulegen. Die Fragestellungen werden anhand der Auswertung aktueller Fachliteratur diskutiert. Experteninterviews stellen eine ergänzende Informationsquelle dar.


Im Ergebnis wird deutlich, dass Cyber-Mobbing ein weit verbreitetes Phänomen unter Jugendlichen zu sein scheint, auch wenn die Raten geringer ausfallen als bei herkömmlichem Mobbing. Zu diesem existieren einige Unterschiede wie Anonymität, Enthemmung und erhöhte Streuungsmöglichkeiten. Häufig besteht aber ein Zusammenhang zwischen beiden Erscheinungen. Es handelt sich um eine ernst zu nehmende Problematik, die gravierende Folgen, wie psychische, physische und soziale Probleme verursachen kann. Daher ist es notwendig weitere Präventions- und Interventionsmöglichkeiten zum Umgang mit Cyber-Mobbing zu entwickeln. Viel versprechende Handlungsansätze sind Soziale Arbeit an Schulen, (Online-)Beratung und Öffentlichkeitsarbeit, die verschiedene Ansatzpunkte bieten. Zielgruppenspezifische Angebote, deren umfassende Koordination und eine gute Kooperation zwischen den beteiligten Professionen sind notwendig. Insgesamt bedarf es noch vieler weiterer Untersuchungen, um das Phänomen genauer zu erforschen und weitere Informationen zu gewinnen.

 

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Feministische Mädchenarbeit weiterdenken

Zur Aktualität einer bildungspolitischen Praxis
 

Feministische Mädchenarbeit
Mart Busche, Laura Maikowski, Ines Pohlkamp, Ellen Wesemüller (Hg.)

transcript Verlag

ISBN 978-3-8376-I383-4

 

Das Thema "Mädchenarbeit" ist in den vergangenen Jahren in die Defensive geraten. Gesellschaftliche Veränderungen wie Gender Mainstreaming oder die Diskussion um arme Jungs setzen die geschlechterreflektierende Arbeit mit Mädchen unter Legitimationsdruck. Auch wissenschaftliche Diskurse um Dekonstruktion und Intersektionalität stellen die Frage, an wen sich Mädchenarbeit heute richten kann.
Im Themenraum von Gender, Klasse, Migration und Ethnizität reflektieren die Autoren und Autorinnen dieses Sammelbandes ihre langjährige Berufspraxis in der Mädchenarbeit und machen deutlich: Mädchenarbeit ist heute wichtiger denn je.

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Körper, Sexualität und Geschlecht

Studien zur Adoleszenz junger Frauen
 

Körper, Sexualität und Geschlecht
Karin Flaake

Psychosozial-Verlag

ISBN 3-89806-093-4

 

Die weibliche Adoleszenz - die lebensgeschichtliche Phase des Übergangs von der Kindheit zum Erwachsensein und zugleich des Zur-Frau-Werdens - erweist sich als in hohem Maße sozial geprägt und gesellschaftlich vermittelt. Karin Flaake zeigt, wie die sich entwickelnde Körperlichkeit und Sexualität junger Frauen die Beziehungen und Interaktionen in der Familie und mit Gleichaltrigen verändert und welche Bedeutung dabei Freundinnen und erwachsenen Frauen außerhalb der Familie sowie den ersten erotisch-sexuellen Beziehungen zukommt. Die Studien basieren auf psychoanalytisch orientierten Gesprächen mit 13- bis 19jährigen jungen Frauen, ihren Müttern und Vätern bzw. Stiefvätern. Ausflüge in die Welt literarischer Verarbeitungen dieses Themas erweitern die Darstellungen zu einem vielschichtigen Tableau.

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Jugend, Mode, Geschlecht

Die Inszenierung des Körpers in der Konsumkultur
 

Jugend, Mode, Geschlecht

Elke Gaugele, Kristina Reiss (Hg.)

Campus Verlag

ISBN 3-593-37255-X

 

Anhand von Feldstudien wird das Verhältnis von Jugendlichen zu Geschlecht, Mode und Konsum untersucht. Verblüffend ist der strategische Umgang der Jugendlichen mit Marken und Tattoos, mit Schönheitsnormen und Körperkulten. Die Beiträge zeigen, wie Jugendliche den eigenen Körper inszenieren und über ihr Styling diskursiv vielfältige muster der Unterscheidung zwischen Mädchen und Junge herstellen.

 

 

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Gegen Verherrlichung von Essstörungen im Internet

Ein Ratgeber für Eltern, Fachkräfte und Provider
 
 

In unserem Land sind bis zu 600.000 Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren von Magersucht bedroht. Ein großes Problem sind Websites im Internet, die Essstörungen verherrlichen und Jugendliche in ihrer Krankheit bestätigen.

 

Die Broschüre liefert Eltern und pädagogischen Fachkräften handfeste Informationen über erste Symptome und vor allem die Quellen der Gefahr. Wie erkenne ich eine Website, die Essstörungen verherrlicht, wo finde ich diskreten und verlässlichen Rat, wenn mein Kind betroffen ist? Verantwortungsbewusste Internet-Anbieter finden in der Broschüre Wege und Vorschläge, wie sie mit derartigen Angeboten umgehen können.

 

zum Download PDF (700 KB)

Gegen Verherrlichung von Essstörungen im Internet. 
Ein Ratgeber für Eltern, Fachkräfte und Provider

 

Quelle: www.bmfsfj.de (Publikationen Kinder und Jugend)

 

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter Leben hat Gewicht.

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Interkulturelle Fettnäpfchen

und was wir sonst noch so erfahren haben - Begleitheft zur Ausstellung
 
Interkulturelle Fettnäpfchen

Wer hat die Erfahrung noch nicht gemacht? Sei es im Urlaub, auf einer Geschäftsreise oder im Alltag. Selbst in benachbarten Ländern kann man schon kleine aber feine Unterschiede feststellen. Fettnäpfchen stehen überall herum. Vollkommen selbstbewusst tappt man da hinein und wundert sich dann über die 'komische' Reaktion seines Gegenübers.

Eine Gruppe Wehrdener Frauen hat sich zusammengesetzt. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, sie haben recherchiert und gesammelt. Es flossen Erlebnisse von Frauen aus 30 unterschiedlichen Herkunftsnationen ein. Die Ergebnisse der oftmals sehr unterhaltsamen und vergnüglichen Treffen finden Sie in einer Ausstellung und einem dazugehörigen Begleitheft.

Die Ausstellung geht ab Januar 2011 auf Wanderschaft.

 

Herausgegeben von:

 

Baris - Leben und Lernen e.V.

Saarstraße 25

66333 Völklingen

06898 294014

06898 23272

info@baris-web.de

www.baris-web.de


 

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Mädchen in Konfliktsituationen (2010)

Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund - ein interkultureller Ratgeber für Fachkräfte der sozialen Arbeit
 

Mädchen in Konfliktsituationen
Bereits 2001 gab die damalige rheinland-pfälzische Ausländerbeauftragte einen Ratgeber heraus mit dem Titel „Was tun? Mädchen in Konfliktsituationen“, der sich in der Beratungspraxis bewährte. „Mit der jetzt erschienenen Neuausgabe wollen wir in erster Linie Einrichtungen unterstützen, die professionell mit der Beratung und Betreuung von jungen Migrantinnen befasst sind, aber auch den Mädchen und jungen Frauen selbst bei Konflikten unmittelbar Hilfestellung geben“, so Weber.

 

Die Neuauflage enthält anonymisierte Beispielsfälle mit realem Hintergrund sowie Hinweise zu ausgewählten Fragestellungen aus der Beratungspraxis. Ergänzt wurde sie um Aspekte der Zwangsverheiratung und der Kindeswohlgefährdung.

 

Die Broschüre ' Mädchen in Konfliktsituationen. Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund – ein interkultureller Ratgeber für Fachkräfte der sozialen Arbeit“ kann kostenlos per Mail beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen unter Bestellservice(at)masgff.rlp.de angefordert werden.

 

Auf folgenden Internet-Seiten kann sie außerdem heruntergeladen werden:
…Homepage des Ministeriums- www.masgff.rlp.de, unter Service/Publikationen
…Homepage der Beauftragten der Landesregierung für- Migration und Integration www.integration.rlp.de, unter Service/Infomaterial.

 

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Linda Kagerbauer (2008)

Hier sind wir!

Junge feministische Sozialpädagoginnen und ihre Aufforderung zu einem Dialog der Generationen
 

108 Seiten Büchner-Verlag 1. Auflage 2008, ISBN: 978-3-941310-01-8, EUR 14,90

 

'Hier sind wir!' Ein Titel, der Lust macht auf die Perspektive einer jungen Feministin, der auch zu gemeinsamen Dialogen einladen will und Einsichten in die historische Entwicklung eines feministischen Berufsverständnisses im Rahmen der ersten und zweiten deutschen Frauenbewegung gewährt. Darüber hinaus wird der Blick auf eine neue Generation feministischer Frauen gerichtet und berufliche Selbstverständnisse erforscht. Unter Berücksichtigung politischer Entwicklungen werden damit aktuelle Bezüge und historisch gewachsene, frauenbewegte Traditionen kritisch geprüft und Alternativen in Bezug auf intergenerative Beziehungen entwickelt.

'Sowohl die theoretischen, wie auch die empirischen Erkenntnisse enthalten wertvolle Hinweise, die zur Reflexion und Einschätzung gesellschaftlicher Konfliktsituationen und deren Einfluss auf den Berufsalltag genutzt werden können. Die Autorin liefert mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Förderung einer intergenerativen Konfliktkultur, die vielfältige Perspektiven für eine gender- und frauenpolitische Praxis eröffnet (...).'

Prof. Dr. Elke Schimpf
 

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Maria Bitzan, Claudia Daigler (2001)

Eigensinn und Einmischung

Einführung in Grundlagen und Perspektiven parteilicher Mädchenarbeit
 

Eigensinn und Einmischung
230 Seiten Juventa-Verlag 2. Auflage 2004, ISBN: 978-3-7799-1369-6, EUR 19,00

 

Auseinandersetzungen über Inhalte, Methoden und Zugänge der Mädchenarbeit sind neu entbrannt. Dabei fällt auf, wie wenig Geschichte, Prinzipien und Ausdifferenzierungen dieses relativ jungen Arbeitsfeldes berücksichtigt werden. Das vorliegende Buch bietet daher aufbauend auf den bekann-ten Standardwerken der Mädchenarbeit und unter Einbeziehung neuer Untersuchungen einen ein-führenden Gesamtblick auf das Arbeitsfeld und seine fach- und kommunalpolitische Verortung.
Im Grundlagenteil erfolgt eine Zusammenschau von Erkenntnissen des letzten Jahrzehnts zur Lebenssituation von Mädchen auf der Basis einer theoriegeleiteten Perspektive, ein Überblick über Entwicklungsgeschichte, Arbeitsprinzipien und Organisationsformen der Mädchenarbeit sowie Er-gebnisse zur aktuellen Situation von Mädchen in der Jugendhilfe und Einblicke in Auswirkungen einiger zentraler Entwicklungen.
Der zweite Teil greift aktuelle Entwicklungstendenzen auf und kommentiert Fragen zu Parteilichkeit, Formen von Mädchenpolitik, neuen Herausforderungen an die Mädchenarbeit, Motivationen und Erfahrungen von Mädchen in offenen Mädcheneinrichtungen sowie Beteiligungsmöglichkeiten von Mädchen in den Erziehungshilfen.

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Step by Step (2008)

Beispielhafte Projekte der Mädchenarbeit im Saarland
 

 

Broschüre Step by Step
PARITÄTische Bildungswerk e.V. 27 Seiten, 
Kosten 4,50 Euro zzgl. Versand (für saarländische Einrichtungen kostenlos)

 

Die Broschüre umfasst 22 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im Saarland, die in ihren Arbeitsbereichen jeweils den Schwerpunkt (auch) in der geschlechtsspezifischen Arbeit mit Mädchen sehen. Die Projektbeiträge dokumentieren auf unterschiedliche Art und Weise wie Mädchenarbeit in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aussehen kann und gibt für Praktikerinnen gezielte Informationen und unterstützt damit den Netzwerkgedanken.

 

Die Broschüre soll Fachkräften Anregungen bieten, Entwicklungen und unterschiedliche Ansätze dokumentieren und Kontakte erleichtern. Sie zeigt in ihrer Auswahl, dass es im Saarland vielfältige gewachsene Angebote der Mädchenarbeit gibt. Die Beiträge bieten aber ebenso, Anhaltspunkte für neue Initiativen und Ideen.

 

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Sabine Seyffert (2008)

KLEINE MÄDCHEN - STARKE MÄDCHEN

Spiele und Phantasiereisen, die mutig und selbstbewusst machen
 

KLEINE MÄDCHEN 
STARKE MÄDCHEN
96 Seiten Kösel-Verlag München 1. Auflage 2008,  mit Illustrationen, ISBN: 9783466307913, EUR 9,95

 

Dieses Buch enthält abwechslungsreiche und leicht umsetzbare Spielaktionen, die Mädchen ab 4 Jahren in ihrem Selbstbewusstsein stärken. Mädchen bekommen so Mut, sich zu äußern oder sich zu wehren, wenn ihnen etwas nicht gefällt.  

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Gabriele Rohmann (2007)
Krasse Töchter

Mädchen in Jugendkulturen!

 
Krasse Töchter - Mädchen in Jugendkulturen!

ISBN 978-3-940213-37-2, 312 Seiten, Kosten: 25 EUR

 

Jugendkulturen sind fast immer Jungenkulturen. Ob HipHop oder Metal, Skins oder Punks, Skater oder Techno - Jungen und junge Männer dominieren. Dennoch gibt es zahlreiche Mädchen und junge Frauen in diesen und allen anderen Szenen.

Wie erleben sie ihre Szene? Werden sie genauso akzeptiert wie die Jungs? Müssen sie anderen Rollenerwartungen genügen als die männlichen Szene-Angehörigen? Auf welche Weise finden sie ihren Weg in die Szenen? Was schreckt sie ab? Haben Mädchen und junge Frauen andere Einstellungen zu Drogen, Gewalt, Sex und Beziehungen als die jungen Männer? Der Sammelband enthält u. a. Texte zu Mädchen und jungen Frauen in Hardcore, HipHop, Graffiti, Metal, Gothic, Visual kei und im Fußball, zu Riot Grrrls und Ladyfesten, rechtsextremen Mädchen, Mädchen in der Skinhead- und Rockabilly-Szene, Mädchen und Medien sowie Möglichkeiten der jugendkulturellen und interkulturellen Mädchenarbeit.

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Wallner, Claudia (2006):
Feministische Mädchenarbeit. Vom Mythos der Selbstschöpfung und seinen Folgen.

Kritische Beiträge aus der Mädchenarbeit.
 
Feministische Mädchenarbeit. Vom Mythos der Selbstschöpfung und seinen Folgen.

Verlag Klemm & Oelschläger, Münster 2006, 320 Seiten. ISBN 3-932577-70-1. 24,80 EUR.
 

Mädchenarbeit gehört heute zum selbstverständlichen Repertoire der Jugendhilfe. Wann sie entstand, wer die Frauen waren, die diesen feministischen Ansatz mädchengerechter Pädagogik entwickelten und wovon sie beeinflusst und inspiriert wurden, das weiß heute kaum noch Jemand.


Die vorliegende Publikation arbeitet erstmals wissenschaftlich fundiert die Entstehung feministischer Mädchenarbeit auf. Die Aufdeckung der Geschichtsschreibung feministischer Mädchenarbeit und ihrer tatsächlichen Wurzeln lässt einen Mythos der Selbstschöpfung erkennbar werden, der Mädchenarbeit in ihrer Entwicklung bis heute beeinflusst. Die Entmystifizierung, die dieses Buch leistet, öffnet Türen für neue Perspektiven der Mädchenarbeit in Zeiten von Gender Mainstreaming, weil eine tiefe Einbezogenheit von Mädchenarbeit in die frauen-,  gesellschaftspolitischen und Jugendhilfeentwicklungen deutlich wird. Der Verlust dieses Wissens trug zur Separierung von Mädchenarbeit bei. Umgekehrt kann die Wiederentdeckung der gesellschaftlichen Bezüge feministischer Mädchenarbeit heute Anregungen dazu liefern, wie Mädchenarbeit sich perspektivisch gegenüber und innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe neu positionieren kann.

 

Das Buch liefert wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung und neue Weichenstellungen in der Mädchenarbeit. 

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Melitta Walter (2005):

'Jungen sind anders, Mädchen auch.'

Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung.
 

Jungen sind anders, Mädchen auch
Kösel-Verlag (München) 2005. 240 Seiten. ISBN 3-466-30689-2. 15,95 EUR

 

Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung
Erscheinungstermin: 17.02.2005
 
Mädchen und Jungen verdienen gleiche Entfaltungschancen. Die meisten Eltern teilen diese Auffassung heutzutage – ebenso wie Erzieherinnen im Kindergarten und Lehrkräfte in der Schule. Und sie sind überzeugt, dass sie beide Geschlechter gleichberechtigt behandeln. Doch schauen wir genauer hin, ergibt sich oft ein anderes Bild. Denn viele Rollenklischees von Männlichkeit und Weiblichkeit sind uns so selbstverständlich, dass wir sie gar nicht mehr wahrnehmen. Wir Erwachsenen leben ja selbst innerhalb dieser Klischees.

Gut, wenn wir den Blick schärfen. Melitta Walter zeigt anhand so unterschiedlicher Themen wie Spielzeug, Geldverdienen, Stadtplanung oder Sport, wie eng unsere Geschlechterrollen oft sind – und wie wir schon früh im Leben von Kindern die Weichen für mehr Chancengleichheit stellen können.  

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